Welche Wirkungen hat Sonnenschutz und wie wendet man ihn richtig an? Wie wählt man den passenden Sonnenschutz aus?
28.05.2024
Klassifizierung von Sonnenschutzmitteln
Sonnenschutzmittel sind Kosmetika mit UV-Filtern, die UV-Strahlen blockieren oder absorbieren, um die Haut vor Bräunung und Sonnenbrand zu schützen. Nach dem Prinzip des Sonnenschutzes lassen sich Sonnenschutzmittel in physikalische und chemische Sonnenschutzmittel unterteilen.
Physikalischer Sonnenschutz
Physikalische Sonnenschutzmittel nutzen, wie der Name schon sagt, physikalische Prinzipien. Die atomaren Partikel dieser Sonnenschutzmittel sind schuppenförmig. Auf das Gesicht aufgetragen, wirken sie wie ein Spiegel und reflektieren das Sonnenlicht, um so den gewünschten Sonnenschutz zu erzielen. Titandioxid und Zinkoxid sind beides Bestandteile physikalischer Sonnenschutzmittel. Sie bilden einen Schutzfilm auf der Haut, sodass ultraviolette Strahlen nicht in die Haut eindringen können. Beide bieten umfassenden UVB-Schutz, wobei Zinkoxid UVA-Strahlen besser blockiert. Typische physikalische Sonnenschutzmittel sind weiß und pastös und verfärben sich bei Kontakt mit Wasser blau. Diese Art von Produkt hat jedoch auch einige Einschränkungen: Bei dunkler Haut kann der Poliereffekt unnatürlich wirken; bei trockener Haut ist die Feuchtigkeitsversorgung nicht ausreichend; sie eignen sich nicht als Ganzkörper-Sonnenschutz; zum Entfernen ist ein Make-up-Entferner erforderlich.
chemischer Sonnenschutz
Chemische Sonnenschutzmittel verwenden chemische Inhaltsstoffe zum Schutz vor der Sonne. Diese Art von Sonnenschutz nutzt das Prinzip der Absorption. Es handelt sich um lichtdurchlässige Substanzen, die ultraviolette Strahlen absorbieren und in Molekülschwingungsenergie oder Wärmeenergie umwandeln, um so den Sonnenschutz zu erzielen. Beispiele hierfür sind Aminosäuren, Benzoesäure und ihre Derivate, Zimtsäure usw. Beim Auftragen auf das Gesicht absorbieren die Atome das Sonnenlicht und verhindern so, dass es die Haut erreicht. Theoretisch sind physikalische Sonnenschutzmittel besser als chemische, dennoch sind die meisten auf dem Markt erhältlichen Sonnenschutzmittel chemisch.
Klassifizierung von Sonnenschutzmitteln
Sonnenschutzmittel sind Kosmetika mit UV-Filtern, die UV-Strahlen blockieren oder absorbieren, um die Haut vor Bräunung und Sonnenbrand zu schützen. Nach dem Prinzip des Sonnenschutzes lassen sich Sonnenschutzmittel in physikalische und chemische Sonnenschutzmittel unterteilen.
Physikalischer Sonnenschutz
Physikalische Sonnenschutzmittel nutzen, wie der Name schon sagt, physikalische Prinzipien. Die atomaren Partikel dieser Sonnenschutzmittel sind schuppenförmig. Auf das Gesicht aufgetragen, wirken sie wie ein Spiegel und reflektieren das Sonnenlicht, um so den gewünschten Sonnenschutz zu erzielen. Titandioxid und Zinkoxid sind beides Bestandteile physikalischer Sonnenschutzmittel. Sie bilden einen Schutzfilm auf der Haut, sodass ultraviolette Strahlen nicht in die Haut eindringen können. Beide bieten umfassenden UVB-Schutz, wobei Zinkoxid UVA-Strahlen besser blockiert. Typische physikalische Sonnenschutzmittel sind weiß und pastös und verfärben sich bei Kontakt mit Wasser blau. Diese Art von Produkt hat jedoch auch einige Einschränkungen: Bei dunkler Haut kann der Poliereffekt unnatürlich wirken; bei trockener Haut ist die Feuchtigkeitsversorgung nicht ausreichend; sie eignen sich nicht als Ganzkörper-Sonnenschutz; zum Entfernen ist ein Make-up-Entferner erforderlich.
chemischer Sonnenschutz
Chemische Sonnenschutzmittel verwenden chemische Inhaltsstoffe zum Schutz vor der Sonne. Diese Art von Sonnenschutz nutzt das Prinzip der Absorption. Es handelt sich um lichtdurchlässige Substanzen, die ultraviolette Strahlen absorbieren und in Molekülschwingungsenergie oder Wärmeenergie umwandeln, um so den Sonnenschutz zu erzielen. Beispiele hierfür sind Aminosäuren, Benzoesäure und ihre Derivate, Zimtsäure usw. Beim Auftragen auf das Gesicht absorbieren die Atome das Sonnenlicht und verhindern so, dass es die Haut erreicht. Theoretisch sind physikalische Sonnenschutzmittel besser als chemische, dennoch sind die meisten auf dem Markt erhältlichen Sonnenschutzmittel chemisch.
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Sonnenschutzmitteln
1. Anwendungsgebiet
Vergessen Sie beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln nicht Hals, Kinn, Ohren und andere Bereiche, um einen ungleichmäßigen Hautton zu vermeiden.
2. Reinigungsprodukte
Achten Sie darauf, die Sonnencreme jeden Abend vollständig zu entfernen; schlafen Sie also nicht damit.
3. Verwenden Sie ausreichend viel.
Sonnenschutzmittel wirken nicht allein durch das Auftragen, sondern erst nach Erreichen einer bestimmten Menge. Üblicherweise werden 2 mg Sonnenschutzmittel pro Quadratzentimeter Haut aufgetragen, um den gewünschten Schutz zu erzielen. Wichtig: Der Lichtschutzfaktor (LSF) addiert sich nicht. Zwei Schichten Sonnenschutzmittel mit LSF 10 bieten nur den Schutz einer einzelnen Schicht.
4. Sonnenschutzmittel verschiedener Marken dürfen nicht gemischt werden.
Die gleichzeitige Anwendung verschiedener Sonnenschutzmittel kann Hautirritationen verstärken. Die Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln unterschiedlicher Marken unterscheiden sich. Werden sie vermischt und überlappend auf die Haut aufgetragen, können sie sich gegenseitig beeinflussen oder ausschließen, die Schutzwirkung verringern und sogar Hautallergien auslösen.
5. Achten Sie aufs Sparen.
Sonnenschutzmittel können bei längerer Einwirkung von Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung an Wirksamkeit verlieren. Verwenden Sie keine abgelaufenen Sonnenschutzmittel, da diese nicht nur die Schutzwirkung verringern, sondern auch Hautreizungen begünstigen.
6. Achten Sie auf tote Winkel im Sonnenschutz.
Beim Auftragen von normalem Sonnenschutzmittel sollten Sie auch die Haut um Augen und Lippen aussparen. Falls keine Gebrauchsanweisung vorliegt oder Sie ein Sonnenschutzmittel speziell für die Augen verwenden, vermeiden Sie die Anwendung auf der Haut um die Augen.
Unterschiedliche Hauttypen, unterschiedliche Kaufmethoden
Im Sommer verändert sich die Hautstruktur aufgrund der veränderten Talgproduktion. Daher ist ein genauer Hauttest vor dem Kauf unerlässlich. Bei fettiger Haut eignen sich wasserbasierte Sonnenschutzmittel mit starker Lichtabsorption, bei trockener Haut Cremes. Für normale Haut gibt es in der Regel keine strengen Vorgaben; hier ist ein Sonnenschutzmittel in Emulsionsform für alle Hauttypen geeignet. Unterschiedliche Hauttypen erfordern unterschiedliche Sonnenschutzmittel.
Fettige Haut:
Wählen Sie eine wasserbasierte, ölfreie Sonnencreme mit starker Einziehkraft, die sich erfrischend und nicht fettig anfühlt und die Poren nicht verstopft. Verwenden Sie niemals Sonnencremeöl und seien Sie bei mineralischen Sonnenschutzmitteln vorsichtig.
Hauttyp: Akne
Wählen Sie eine wasserbasierte, ölfreie Sonnencreme mit hoher Lichtschutzwirkung. Bei starker Akne sollten Sie auf Sonnencreme verzichten und sich im Freien nur noch mit physikalischen Mitteln schützen.
Trockene Haut:
Menschen mit trockener Haut sollten eine Sonnencreme wählen, die feuchtigkeitsspendend wirkt, die Hautbarriere stärkt und die Hautbarriere verbessert. Viele Sonnencremes bieten neben dem Sonnenschutz auch feuchtigkeitsspendende und antioxidative Eigenschaften.
Empfindliche Haut:
Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, eine speziell für empfindliche Haut entwickelte Sonnencreme oder einen physikalischen Sonnenschutz zu wählen.
Lichtschutzfaktor
Heutzutage sind alle Sonnenschutzmittel mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) gekennzeichnet. Der LSF und die folgenden Zahlen geben den Lichtschutzfaktor des Produkts an. Verbraucher können den LSF-Wert des benötigten Sonnenschutzmittels selbst berechnen. Für die meisten Menschen ist der LSF das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Sonnenschutzmittels. LSF ist die englische Abkürzung für Sun Protection Factor (Sonnenschutzfaktor). Er gibt an, wie hoch oder niedrig der Sonnenschutz durch das Produkt ist. Die Berechnung des LSF erfolgt wie folgt: LSF = minimale Erythemdosis (nach Anwendung des Sonnenschutzmittels) / minimale Erythemdosis (vor Anwendung des Sonnenschutzmittels).
Wenn Ihre Haut beispielsweise eine minimale Erythemdosis von 15 Minuten hat, können Sie mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 4 theoretisch viermal so lange, also 60 Minuten, in der Sonne bleiben. Nach 60 Minuten rötet sich Ihre Haut. Mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 8 können Sie achtmal so lange, also 120 Minuten, in der Sonne bleiben usw.
Generell gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF), desto besser der Schutz. Unter normalen Umständen sollten Menschen mit normaler Haut Sonnencreme mit LSF 8 bis 12 verwenden; Menschen mit heller Haut LSF 30; und Menschen mit Lichtempfindlichkeit LSF zwischen 12 und 20. Büroangestellte kommen nur auf dem Weg zur und von der Arbeit mit der Sonne in Kontakt, daher sollte der LSF unter 15 liegen. Touristen, die sich im Freien aufhalten, wird Sonnencreme mit LSF 20 oder höher empfohlen. Beim Sport in der prallen Sonne auf dem Hochplateau oder beim Schwimmen am Strand ist Sonnencreme mit LSF 30 ratsam. Beim Schwimmen im Freien empfiehlt sich wasserfeste Sonnencreme, ansonsten sollte diese sparsam verwendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen beim Kauf
1. Hauttest
Es wird empfohlen, vor dem Kauf von Sonnenschutzmitteln einen Hauttest durchzuführen. Bei fettiger Haut empfiehlt sich ein wasserbasierter Sonnenschutz mit starker Absorptionsfähigkeit; bei trockener Haut ist ein Creme-Sonnenschutzmittel besser geeignet; bei normaler Haut bestehen in der Regel keine besonderen Anforderungen, und ein Sonnenschutzmittel auf Emulsionsbasis ist für alle Hauttypen geeignet.
2. Berechnen Sie den Lichtschutzfaktor (SPF).
Generell gilt: Je höher der SPF-Index, desto länger die Schutzdauer.
3. Die geeigneten Zielgruppen für verschiedene Sonnenschutzmittel verstehen
Verschiedene Sonnenschutzmittel sind für unterschiedliche Menschen geeignet. Am besten testen Sie sie vor dem Kauf an der Innenseite Ihres Handgelenks. Wenn die Haut innerhalb von 10 Minuten rot, geschwollen, schmerzhaft oder juckend wird, reagieren Sie wahrscheinlich allergisch auf das Produkt. Versuchen Sie dann ein Produkt mit einem um den Faktor niedrigeren Lichtschutzfaktor (LSF). Sollte die Reaktion weiterhin bestehen, ist es ratsam, diese Sonnenschutzmarke nicht mehr zu verwenden.
4. Hautqualitätsprüfung
Aufgrund unterschiedlicher Talgproduktion variiert die Hautbeschaffenheit, daher empfiehlt sich ein Hauttest. Fettige Haut sollte mit stark reinigenden Schaumreinigern und wasserbasierten Sonnenschutzmitteln mit guter Lichtdurchlässigkeit bevorzugt werden; trockene Haut eignet sich für milchige Reiniger und cremige Sonnenschutzmittel; bei normaler Haut ist die Auswahl größer. Sonnenschutzlotionen und -sprays sind grundsätzlich für alle Hauttypen geeignet.











